11./12. Tag, 10./11.10.2006 • Erfoud - Fès

11. Tag, 10.10.2006   Erfoud - Fès (ca. 430 km)

Oase im Tal des Zis

Oase im Tal des Zis

Eine lange Strecke liegt vor uns. Zeit zum relaxen. Wir fahren durch das Tal des Ziz, mit den schönsten Oasentälern Marokkos. Ziel wird Ifrane sein, ein französich anmutender Ferienort in einer Höhe von 1650 m. Das Besondere hier ist, dass alle Häuser im französischem Baustil erbaut sind und so der ganze Ort einen französischen Charme vermittelt.

 

 

Der Ziz

Der Ziz

Eine beeindruckende Landschaft tut sich vor uns auf im Tal des Ziz. Ein Farbenspiel von braun, weiß und türkis.

 

 

 

 

Berberaffen

Berberaffen

Nahe Ifrane machen wir einen Spaziergang durch einen herrlichen Zedernwald. Riesige uralte Bäume stehen hier. Wer mehr über Zedern erfahren will, kann sich hier informieren. Auf einer Anhöhe begegnen uns eine Sippe Berberaffen, die aber beim Anblick kameragezückter Touristen, schnell das Weite suchen. Dafür bleibt Marokkos liebstes Arbeitstier ruhig auf dem Acker stehen und läßt sich nicht von der Tourimeute beeindrucken. Schon gar nicht von Fotografen.

Am Abend, müde angekommen, beziehen wir die Zimmer unseres
Hotels Zalagh Palace in Fès, wo wir zwei mal übernachten.

12. Tag, 11.10.2006 Fès: Stadt der Lehre

Königspalast Dar el Makhzen

Königspalast Dar el Makhzen

Ein neuer Tag und es gibt wieder viel zu sehen. Wir tauchen ein in die älteste und vielleicht schönste der vier Königstädte. Unterteilt ist die Stadt in vier Stadtteile. Die alten Stadtteile die Medina (Fès el-Bali und Fès Djedid) und Ville Nouvelle. Im Norden und der Süden Medina befinden sich die neuen Viertel.

Im Viertel Fès Djedid ist der Königspalast Dar el Makhzen mit seinem goldenen Tor zu besichtigen, allerdings nur von außen.

Das blaue Tor Bap Boujeloud

Das blaue Tor Bap Boujeloud

Im Viertel Fès el-Baliist das schöne blaue Tor, Bap Boujeloud zu besichtigen. Etwas Geduld ist schon notwendig um ein autofreies Bild zu machen.

Medersa Bou Inania

Medersa Bou Inania

Wir besichtigen die Medersa Bou Inania. Eine Koranschule aus dem 14.Jh., die lange Zeit renoviert wurde. Feinste Ornamenik aus Zedernholz sowie filigrane Stuckarbeiten sind hier zu sehen. Auch hier ist wieder nur eine Besichtigung von außen möglich. Es folgt jetzt ein großer Rundgang durch die Medina. Menschen gehen ihrem Tagewerk nach. Da gibt es die Metzger und Fischhändler.

 

Lastentier

Transportesel

Transportesel

Transportiert wird alles mit Eseln und Maultieren. Die armen Viecher können einem schon manchmal recht Leid tun, wenn man sieht wie sie beladen sind. Ihre Führer rennen immer vorweg und schreien ständig: „balak,balak,balak...” was nichts mit unserem Fußballspieler zu tun hat, sondern gemeint ist, schleunigst aus dem Weg zu gehen.

 

Färberei

Die Fäber und Gerber

Die Fäber und Gerber

Ein Höhepunkt der heutigen Besichtigung ist der Besuch bei den Fäbern und Gerbern. Das ist nichts für feine Nasen. Das stinkt es im wahrsten Sinne zum Himmel. Zum Glück war es nicht so heiß. Am Eingang bekommt man dann von einem netten Herrn ein Sträuschen Pfefferminze, was man sich dann unter die Nase halten kann.

 

Kindergarten

Kindergarten

Kindergarten

Wir besuchten noch eine Weberei, wo noch richtig in Handarbeit gewebt wird. Auch ein Blick in einen Kindergarten bleibt in netter Erinnerung.

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