Freitag 20.01.2012 - Montag 23.01.2012 • Patagonische Fjorde

argen An Bord

An Bord der Navimag

An Bord der Navimag

Schnell haben wir uns an Bord der Navimag eingelebt. Das Schiff ist groß genug um auch einen gewissen Auslauf zu haben, ohne sich dauert auf der Pelle zu hängen. Allerdings sind die Kabinen mit den 4 Betten recht klein und eng. Meine kleine Kamera (Canon IXUS 210) meinte auf Macro schalten zu müssen, als ich die Kabine fotografieren wollte.

 

argen Bordleben

Es sind viele interessante Menschen aus vielen Ländern an Bord. Jede Menge junge Leute. Ich erinnere mich an Bruno aus Brasilien, der immer mit einem Riesenobjektiv an der Rehling steht. Oder an die italienische Frauengruppe, die teils schwerst behindert sind, eine ist sozusagen an ihren Rollstuhl gefesselt und hat trotzdem diese Tour unternommen. Alle Achtung Mädels!!
 

argen Leben im Wasser und in der Luft

Mink Wal

Mink Wal

Wir beobachten reges Leben im Wasser und in der Luft. Minkwale sind an ihrer Wasserfontäne zu erkennen, Delphine und diverse Wasservögel, wie Albatrosse sind zu sehen. Damit es nicht langweilig an Bord wird, gibt es Bildvorführungen und Erklärungen über Flora und Fauna in diesem Gebiet und für Patagonien im allgemeinen. Die Brücke ist den ganzen Tag geöffnet, sodass man die Gelegenheit hat, dem Kapitän und seiner Mannschaft, bei ihrer Arbeit zu zusehen. Also es gibt eine Menge zu sehen.

 

argen Pazifik und Gletscher Iceberg

Getscher "Iceberg"

Getscher "Iceberg"

In der Nacht fährt die Navimag in einer zwölfstündigen Fahrt über den Pazifik. Wir haben Glück, es schwankt ein wenig aber es ist auszuhalten.

Ein Höhepunkt ist die Fahrt zum Gletscher „Iceberg”, der zum großen patagonischen Eisfeld gehört. Jetzt drängeln sich alle Passagiere auf dem Deck, um den besten Blick auf die Eiswand zu erhalten.

 

argen Landgang auf Edén

Landgang auf Edén

Landgang auf Edén

Nach der Nacht auf dem Pazifik kehren wir wieder in die Fjorde ein. Heute ist ein kurzer Landgang angesagt. Die Navimag ankert weit draußen in

der Bucht. Viele kleine Boote kommen auf die Navimag zu. Es sind unsere Taxis, die uns zum Dorf Puerto Edén bringen. Wer an Land geht wird erst einmal mit einer Schwimmweste eingekleidet, bevor wir in die wackeligen Boote steigen.

Hier im Dorf leben die letzten Ureinwohner, die Kaweshkar, in recht armseligen Verhältnissen. Die Lebensbedingungen sind sehr extrem. Puerto Edén wurde erst 1969 offiziell gegründet. Hier leben etwa 300 Einwohner und die meisten sind Fischer. Der Tourismus bringt etwas Geld ins Dorf.

Auf den angelegten Holzstegen umrunden wir das Dorf und werden so zu verschiedenen Aussichtpunkten geführt. Zu sehen gibt es hier wirklich nicht viel, zumal es auch schon etwas dunkel wird. Der Landgang ist kurz und so fahren wir wieder zurück zur Navimag. Es wird unsere letzte Nacht auf dem Schiff sein. Das nächste Ziel ist Puerto Natales, wo wir die Navimag verlassen.

 

argen Ankunft in Puerto Natales

Ankunft in Puerto Natales

Ankunft in Puerto Natales

Langsam nähert sich das Schiff dem Hafen Puero Natales. Es dauert noch eine gefühlte Ewigkeit bis wir die Navimag verlassen können. Erst kommen ein paar Passagiere an Bord und dann werden die Fahrzeuge entladen. Fabian, unser Reiseleiter, weiss genau wie lange der Vorgang dauert und so hat er uns frühzeitig an der Treppe, auf der wir das Schiff verlassen, postiert.

 

argen Proviant besorgen

Wir Übernachten in Puerto Natales. Hier decken wir uns auch mit Lebensmitteln ein, die für die Wanderung im Nationalpark Torres del Paine gebraucht werden. Da ich die Übernachtung in den Hütten des NP gebucht habe, brauche ich nicht so viel einzukaufen, da das Essen auf der Hütte inklusiv ist.

Hier werden auch die Leute mit Zelt, Schlafsack etc. versorgt, die keine Hütte gebucht haben und auf dem Campingplatz übernachten. D.h. sie müssen auch alles selber tragen. Am Abend werden die Rucksäcke gepackt.