Freitag 13.01.2012 - Sonntag 15.01.2012 • Puerto Iguazu - Bariloche

argen Patagonien - Wir kommen

Heute geht es in einem großen Schritt weiter. Wir fliegen nach San Carlos de Bariloche. Am Morgen werden wir abgeholt. Um die Mittagszeit fliegen wir zuerst einmal nach Buenos Aires, wo wir einen kurzen Aufenthalt haben und danach nach Bariloche.
 

argen Keine Koffer

Der Flughafen von Bariloche war 7 Monate gesperrt und dadurch sollten wir eigentlich zum Ausweichflughafen Neuquen fliegen und von da aus, in einer 8 stündigen Fahrt, mit dem Bus nach Bariloche fahren. Da wir aber das Glück haben, mit der ersten Maschine nach 7 Monaten, nach Bariloche zu fliegen, bleibt uns die Busfahrt erspart. Nur leider hat davon unser Gepäck nichts mitbekommen. Das wird dann, wie es auf dem Ticket steht, nach Neuquen geflogen.

So kommen wir ohne unsere Koffer und Taschen im Hotel an. Am nächsten Morgen können wir unser Gepäck aus der Tiefgarage des Hotels abholen. Fabian hat dafür gesorgt, dass es in der Nacht von Neuquen nach San Carlos de Bariloche gebracht wird. Prima und nochmals vielen Dank an Fabian für den tollen Service. Man muss wissen, dass es ein ganz blödes Gefühl ist, plötzlich ohne Gepäck da zu stehen.
 

argen Nationalpark Nahuel Huapi

Eingang zum Nationalpark Nahuel Huapi

Eingang zum Nationalpark Nahuel Huapi

Am Mascardi-See machen wir eine kurze Rast und fahren im Anschluß daran zu den Stromschnellen des Manso-Flusses. Durch den andinen Wald wandern zur Cascada de los Cesares. Die Botatik erscheint uns fremd. Nothofagus-Bäume und Calafate-Sträucher säumen unseren Weg. Typiche patagonische Bambussträucher, die caña colihue geben ein exotisches Bild.

 

argen Pferdebremsen und Schwarzer Gletscher

Schwarzer Gletscher

Schwarzer Gletscher

Das schöne Wetter bringt auch Millionen von Pferdebremsen auf den Plan, uns zu attakieren. Dauerndes herum schlagen bringt da nichts. Will man den Tag geniessen, muss man die Viecher einfach ignorieren.

Mit dem Bus geht es weiter in Richtung Tronador (3491m), ein erloschener Vulkan, der entlang der Grenze zwischen Argentinien und Chile liegt. Sein Name bedeutet Donnerer und ist das Wahrzeichen des Nationalparks.

Wir marschieren zum Wasserfall Garganta del diablo, der etwas beschaulicher daher kommt, als die, die wir schon gesehen haben. Das nächste Ziel ist der „Schwarze Gletscher”, in Spanisch „Ventisquero Negro”. Auch hier werden wir wieder von den ekeligen und lässtigen Bremsen verfolgt, die einem das Leben hier besonders schwer machen. Ich bleibe trotzdem ohne einen Stich der Biester.

 

argen Kapelle San-Eduardo

 Kapelle San Eduardo

Kapelle San Eduardo

Es ist Sonntag, früh werden wir vom lokalen Guide Naipe abgeholt und machen mit ihm die kleine Rundreise durch Bariloche und der schönen Umgebung. Den Nauhel-Huapi-See zur Seite, fahren wir durch kleine Dörfer.

Bei einer Zwischenetappe halten wir bei der kleinen Kapelle San-Eduardo, erbaut 1938, die leider geschlossen ist. Vom Vorplatz der hölzernen Kirche hat man einen schönen Blick in die Landschaft, von wo im Hintergrund das berühmte Hotel Llao Llao, zu sehen ist. Das Hotel wurde im gleichen Jahr erbaut um den touristischen Anforderungen jener Zeit gerecht zu werden.

 

argen Coihue und Arrayanes

Coihue und Arrayanes

Coihue und Arrayanes

Nach Besichtung der Architektur machen wir eine weitere Wanderung durch den patagonischen Wald. Bei schönstem Wetter bestaunen wir die großen Coihue oder wie sie eingedeutsch heißt, Chilenische Scheinbuche (lat.: Nothofagus dombeyi), die schon bekannten Colihue-Bambussträucher und als botanische Attraktion, die Arrayánes (lat.: Luma apiculata). Der Arrayán gehört zur Familie der Myrtengewächse (lat.: Myrtaceae) und ist in Chile und Argentinien beheimatet.

Entlang des Moreno-Sees besichtigen wir mehrere Aussichtspunkte in der schönen Natur Patagoniens. Mit dem Bus geht es weiter durch die schöne Gegend, die auch die „Argentinische Schweiz” genannt wird.

 

argen Panorama und Sessellift

„Argentinische Schweiz”

„Argentinische Schweiz”

Wir erreichen den Campanario-Berg, dessen Spitze wir dann, in bequemer Art und Weise, mit dem Sessellift erstürmen. Immer noch wunderbares Wetter, die Sonne scheint und so können wir viele Bilder vom See Nahuel Huapi und seiner Umgebung machen.

Gegen Nachmittag sind wir wieder in unserem Hotel. Jeder verbringt die freien Stunden nach seinem Gusto. Am Abend treffen wir uns in einem Grill-Restaurant und lassen uns die riesigen Steaks schmecken.