1.Tag - 16.12.2010 • Europa - Quito

ecua Start mit Hindernissen

Start mit Hindernissen

Start mit Hindernissen

Donnerstag, der 16. Dezember. Das Wetter in Deutschland spielt verückt. Starke Schneefälle am Nachmittag machen die Fahrt zum Flughafen zum Glücksspiel. Mein Fahrer Ferhat versucht sich durch das Schneechaos nach Düsseldorf durch zu kämpfen. Auf der Autobahn versperren liegen gebliebene LKWs den Weg und der enorme Stau lassen ein Vorwärtskommen nur im Schneckentempo zu.

Meine Nervosität steigt und ich habe Angst den Flieger zu verpassen. Kurz vor Boarding-Schluss erreichen wir den Flughafen und ich kann noch in letzter Minute einchecken.

Völlig fertig sitze ich in der Maschine und warte auf den Start. Der erfolgt allerdings nicht, da der Flughafen Düsseldorf wegen starker Schneefälle gesperrt wird. Wann es weiter geht weiß niemand. Nach 3 Stunden bekommen wir endlich die Starterlaubnis. Der Jet wird von Eis und Schnee befreit und dann geht es zur Rollbahn und wir starten.

Die Hoffnung meinen Anschlussflug in Madrid zu bekommen schwinden dahin und ich ergebe mich meinem Schicksal, was soll man auch sonst in so einer Situation machen.

 

ecua Ankunft in Madrid

In Madrid angekommen, heißt es jetzt noch den Flieger nach Ecuador zu bekommen. Es ist 00:30 Uhr. Der Flughafen von Madrid ist riesig und jeder, der schon einmal da gewesen war, weiß wie lang die Wege sind außerdem muss ich noch mit der Bahn zu einem anderen Terminal fahren.

Schwitzend und gestresst erreiche ich den LAN-Schalter und sehe, zum Glück, das der Flug nach Quito verschoben wurde. Start wird erst um 3:15 Uhr sein. Ich atme erst einmal tief durch und setze mich zur Entspannung in einen der Terminalsessel.
 

ecua Abflug

Es geht los, wir fliegen nach Ecuador. Nach Quito ist es ein langer Trampel so um die 12 Stunden, der einem viel Sitzfleisch abverlangt. Wir fliegen nicht direkt nach Quito sondern machen eine Zwischenlandung in Guayaquil und hier beginnt für mich das zweite Desaster.