4.Tag - 19.12.2010 • Nanegal - NP Cotopaxi

ecua Frühes Aufstehen

Pfefferfresser

Pfefferfresser

Früh stehen wir auf, um noch vor dem Frühstück, die Vögel des Waldes zu beobachten. Mit einem lokalem Guide machen wir uns auf den Weg. Das Erkennen der Vögel ist gar nicht so einfach, wenn man sich noch nicht an die Farben der Tiere und des Dschungels eingestellt hat. Mir gelingt es, fern auf einem Baum, einen Tucan zu erspähen und ihn mit meiner Kamera einzufangen. Das ist zwar ein Suchbild aber auch ein Stück „Beute”, was ich im Busch gemacht habe.

 

ecua Zum Mittelpunkt der Erde

Mitad del Mundo

Mitad del Mundo

Die Sonne scheint und es wird ein schöner Tag. Wir verlassen die Lodge und fahren nach Quito zum Mittelpunkt der Erde, dem „Mitad del Mundo”. Wir besichtigen den Obelisken, ein vom Staat errichtetes Äquatordenkmal. Viel zu sehen gibt es hier nicht, muss man aber gesehen haben, oder...?

Nach der Besichtigung fahren wir erneut zum Flughafen und welch ein Glück, ich bekomme meinen Koffer. Die Reise kann jetzt richtig los gehen und ich bin gut gelaunt.

 

ecua Kein „Stoff am Sonntag”

Zur Entschädigung möchte ich der Gruppe einen Ausgeben und will in einem Supermarkt am Flughafen etwas Alkoholisches kaufen, muss aber feststellen, dass Sonntags kein Alkohol verkauft werden darf. Ich versuche zwar die Kassiererin zu überreden, sie hätte mir auch was verkauft, aber ihre Kasse wollte das nicht zulassen. Auch vor Ecuador bleibt die moderne Zeit nicht stehen. So ziehe ich wieder ab und verschiebe den Einkauf.

 

ecua Der Berg ruft oder wir fahren zum Cotopaxi

Hacienda El Porvenir

Hacienda El Porvenir

Wir fahren weiter in Richtung Nationalpark Cotopaxi. Hier steuern wir zuerst die Hacienda El Porvenir an und beziehen unsere „Zimmer”. Eigentlich nur Schlafkojen. Die Trennwände bestehen aus geflochtenen Bambusmatten, sodass jedes Geräusch des Nachbarn zu hören ist. Türen gibt es auch nicht. Der Eingang zum „Zimmer” ist lediglich ein grober Leinenvorhang.

Das hört sich jetzt alles zwar sehr spartanisch an aber es ist unheimlich gemütlich hier. Ein Ort zum Entspannen. Das Ganze hat so etwas von Jugendherberge.

Nachdem jeder seine Sachen untergebracht hat bereiten wir uns auf einen 3-stündigen Ausritt, auf kleinen, aber kräftigen Pferden der Crillo-Rasse vor. Der Ausritt geht in die umliegende Pampa. Es regnet wieder sehr heftig und wir müssen uns entsprechend präparieren.

 

ecua Übung macht den Gaúcho,

Uwe und Alex fertig zum Ausritt

Uwe und Alex fertig zum Ausritt

Als erstes ziehen wir uns lederne Chaps an und stülpen uns einen wollenen Poncho über. Wir sehen aus wie die Gaúchos, und jeder macht seine Mätzgen. Über das ganze kommt noch ein Gummiponcho, der uns trocken halten soll. Wir sind so behangen, sodass wir kaum auf den Pferden aufsitzen können. Ich brauche 3 Anläufe.

Nach Einweisung in die Kommandos für die Tiere geht es dann los. Zu sehen gibt es wirklich nicht viel, da es stark nebelig ist und es regnet ohne Ende. Die Tiere trotten ihren Weg, den sie wohl schon hundertmal gegangen sind. Trotz des schlechten Wetters macht es mir Spaß auf dem Pferd durch die nebelige Landschaft zu reiten.

 

ecua Zurück zur Hacienda

Wieder auf Hacienda angekommen machen wir uns etwas frisch und sitzen dann beim Abendessen, im gemütlichen Speiseraum, zusammen. Später am Abend treffen wir uns noch am Kaminfeuer. Eddy kommt mit einer Flasche Zuckerrohrschnaps, wovon jeder ein Gläschen nimmt und so lassen wir den Tag, in gemütlicher Runde ausklingen.