Kultstätte „La Chaquira”

Staatswappen Kolumbien Reiten ist angesagt

Pferdestaffel

Pferdestaffel

Na wie wär es mit einem kleinen Ausritt? Ich glaube diesen Spruch kennt jeder aus seiner Kindheit, mit dem Fury, der schwarze Hengst der gleichnamigen Fernsehserie, von der Weide geholt wurde.

Wir haben es da einfacher, unsere Fury's warten schon vor dem Hotel. Heute machen wir einen Aussritt zur Chaquira-Schlucht, die ca. 3 Km von San Agustín entfernt liegt. Hier besichtigen wir die Ausgrabungsstätte „La Chaquira”. Indigene Bildhauer haben hier mehrere Reliefs in die natürlichen Felsen gehauen.

Von hier aus hat man einen fantastischen Rundblick und eine schöne Aussicht in die Schlucht, durch deren tiefste Stelle der Río Magdalena fließt. „La Chaquira”, daher der Name der Schlucht, blickt mit erhobenen Händen in die Tiefe.

 

Staatswappen Kolumbien Zu Fuß zur Ausgrabungsstätte „El Purutal”

Ausgrabungsstätte „El Purutal”

Ausgrabungsstätte „El Purutal”

Nach einem kurzen Ritt steigen wir von den Tieren ab und binden sie an einen Zaun. Jetzt geht es wieder ein Stück zu Fuß weiter zur Ausgrabungststätte „El Purutal”, die erst in den 1980er Jahren entdeckt und somit in den offiziellen Fundkatalog mit aufgenommen wurde.

Das Besondere an den Steinskulpturen, die hier zu sehen sind, ist die noch gut erhaltene Bemalung in den Farben rot und gelb. Wie uns unser Guide zeigt, wurde die Farbe aus dem Harz bestimmter Bäume gewonnen.

 

Staatswappen Kolumbien Ein Stau

Ein Stau

Ein Stau

Nach den Besichtigungen geht es wieder zurück zum Hotel, wo schon unser Bus zum nächsten Ziel steht. Die Gepäckstücke sind schnell eingeladen und schon geht es los. Der Hotelbesitzer verabschiedet sich uns.

Wir befinden uns auf der Nationalstraße und plötzlich geht nichts mehr. Schnell bildet sich ein riesen Stau, kennt man ja auch von uns. Ein, in der vorhergehenden Nacht abgestürzter Bus soll geborgen werden. Ein Kranwagen hat dadurch die Hauptstraße blockiert. Die „Experten” versuchen den Bus, mit dem viel zu leichten Kranwagen, aus der Böschung zu ziehen. Da brauchte man kein Spezialist zu sein um zu sehen das, dass so nicht gehen kann.

Irgendwann haben sie das selber auch eingesehen, Aktion abgebrochen und die Straße wieder für den Verkehr, frei gegeben. Zum Glück dauerte das Ganze nicht sehr lange.

 

Staatswappen Kolumbien Am Nachmittag in Richtung Tatacoa

Kleiner Zwischenstopp

Kleiner Zwischenstopp

Wir machen noch einen kleinen Zwischenstopp bevor wir am frühen Abend unsere sehr einfache Herberge Posada sol de Verano am Rande der Tatacoa-Wüste erreichen.

Nach dem Essen gehen wir noch ein Observatorium in der Wüste besuchen, das mich aber nicht so sehr beeindruckt hat. Auf einer Dachterrasse versammelten sich an die hundert Menschen. In erster Linie musste man, dem in spanisch sprechenden Redner zuhören, was er über die Sterne, die bei doch sehr klarer Sicht zu sehen waren, zu erzählen hatte. Miguel versuchte dann für uns, alles ins Deutsche zu übersetzen. Vor den hier stehenden Teleskopen, mit denen man sich diverse Sterne ansehen konnte, bilden sich lange Menschenschlangen. Irgendwann bin ich dann aufgestanden und gegangen. Die Anderen unserer Gruppe folgten ebenso. Damit ging der Tag auch zu Ende und jeder verschwand in seinem „Schlafgemach”.