14.Tag, 12.12.2008 · Baracoa - Cayo Saetía

che Auf der Fahrt

Libellen

Libellen

Wir verlassen Baracoa. Ich versuche noch ein paar der herumfliegenden Libellen zu fotografieren, was sich aber als sehr schwierig erweist.

 

che Westwärts

Dezinfektion

Dezinfektion

Westwärts geht es durch die Berghänge des Humboldt-Nationalparks. Irgendwo auf der Strecke müssen wir anhalten und unseren Bus verlassen. Hier wird jedes Fahrzeug desinfiziert. Wogegen habe ich nicht erfahren, ich vermute aber wegen des Dengue-Fiebers. In diesem Rauch werden wahrscheinlich die Stechmücken getötet. Im Jahre 2006 traten in Kuba Epidemien des Fiebers auf (August bis Oktober). Stadtteile von Havanna und einige Provinzen wurden damals sogar gesperrt.

 

che Umweltschäden

Umweltschäden

Umweltschäden

Im Bereich der Industriestadt Moa entdecken wir schwere Umweltschäden. Der Nickelbergbau hinterlässt hier seine schmutzigen Spuren. Braunes Abwasser verunreinigt großflächig das Meer. Aus Rohren, die an der Strasse entlang laufen, tropft an manchen Stellen Flüssigkeit aus, die irgendwo im sandigen Boden versickert.

 

che Cayo Saetía

Bungalow auf Cayo Saetía

Bungalow auf Cayo Saetía

Nach einer langen und beschwerlichen Fahrt, insbesondere für Pancho unseres Fahrers, erreichen wir nach 5 Stunden die Insel Cayo Saetía.

Die Insel ist durch einen Damm mit dem Festland verbunden und dadurch ist es möglich mit dem Bus zum Hotel zu gelangen. Es ist das einzige Hotel der Insel.

 

che Gepäckkontrolle

Straußenvogel zur Begrüssung

Straußenvogel zur Begrüssung

Bei Ankunft begrüßt uns ein Straußenvogel, der sich besonders für das Gepäck interessiert, was gerade aus dem Bus ausgeladen wird.

Ein Mitarbeiter des Hotels verscheucht das Riesenviech. Über unebene Steinplatten poltern wir mit unseren Koffern zu den zugeteilten Bungalows. Sie sind sehr gemütlich eingerichtet und laden zur Entspannung ein.

Die Anlage liegt sehr ruhig. Nur das Rauschen des Meeres und die Geräusche der nachtaktiven Tiere sind zu hören. Ich spaziere noch etwas in der Gegend herum und beobachte noch ein paar Wildtiere. Auf einem großen Baum entdecke ich einen kleinen Schwarm bunter Aras, die sich aber nicht lange im Baum aufhalten, sondern fliegen mit wildem Geschrei in den tieferen Wald.

 

che Wilde Nacht

Im Hotel nehme ich an der kleinen Hotelbar noch einen Drink und nach dem Abendessen gehe ich zu meinem Bungalow. Die Nacht ist unruhig, da Mücken einen Großangriff auf mich gestartet haben. Habe leider vergessen AUTAN oder ähnliches mit zunehmen. Die Nacht wird lang und ich erwache am nächsten Morgen mit hunderten von Mückenstichen, an Beinen, Armen und Füßen.