9.Tag, 07.12.2008 · Sierra Maestra - Comandancia de la Plata

che Comandancia de la Plata

Heute geht es in die Berge der Sierra Maestra. Der Startpunkt der Wanderung ist die Villa Santo Domingo. Aus meiner Sicht ein Reisehöhepunkt. Das Ziel ist dieComandancia de la Plata. In der Comandancia de Ejercito Rebelde, wie sie auch heißt, versteckten sich die Revolutionäre um mit Fidel Castro und Che Guevara die Revolution vorzubereiten. Eine der Hütten die dort zu sehen ist, war die Hütte des Comandante Fidel Castro.

 

che 5 CUC zuviel

An einer Bude müssen 5 CUC für eine Kamera gezahlt werden. Aus meiner Sicht völlig überflüssig, ist nur reine Abzockerei. Am besten erst einmal die Kamera in den Rucksack und keinen Aufstand machen. Da oben ist niemand, der irgendetwas kontrolliert. Ich teile hier nur meine Meinung mit, entscheiden muss das jeder für sich.

 

che Bergführer

Bergführer Alexander

Bergführer Alexander

Der Bergführer mit Namen Alexander, der uns den Weg nach oben zeigt, ist ein netter Bursche. Er erklärt uns die geschichtlichen Zusammenhänge und alles was man so über diesen Ort wissen muss. Sein Englisch ist gut, sodass man alles verstehen kann.

 

 

che Schuhwerk

Eines vorweg an dieser Stelle. Das ist kein einfacher Weg, es ist sehr anstrengend und geht nur stark bergauf. Eine gute Kondition ist von Vorteil, aber dies ist noch viel wichtiger: gutes und festes Schuhwerk ist wirklich notwendig. Wer dort mit einem Fuß umschlägt und nicht mehr laufen kann, hat ein dickes Problem.

 

che Nimm den Wanderstab

Wegweiser zu den Wanderrouten

Wegweiser zu den Wanderrouten

Am beginn des Weges liegen, vielleicht von anderen Wanderern, noch Stöcke herum. Nimm dir ruhig einen mit. Man kann ihn sehr gut gebrauchen. Auf dem Rückweg erleichtert er dir auf jeden Fall den Abstieg. Denn auch der ist nicht zu verachten. Jetzt nur keine Panik. Zu schaffen ist der Weg auf jeden Fall, sofern man einigermaßen gesund ist. Für die Wanderung sind etwa vier Stunden einzukalkulieren.

 

 

che Auf geht's

Betonpiste

Betonpiste

Zuerst fahren wir mit geländegängigen Autos 1 bis 2 Kilometer eine steile Betonpiste rauf. Hier beginnt der eigentliche Wanderweg. Wir stapfen los. Wer jetzt nicht viel zu tragen hat ist im Vorteil. Ich habe aber meine Kamera und Objektive zu schleppen und auf dem Rücken einen Rucksack mit Regenzeug. Die Luft ist feucht und schwül. Es ist sehr anstrengend.

 

che Wasser, Schlamm und Steine

Wasser, Schlamm und Steine

Wasser, Schlamm und Steine

Der Weg zeigt sich in seiner ganzen „Herrlichkeit”. Große Steinbrocken und glitschige, lehmige Wasserrinnen erschweren den Weg. Dicke Lehmklumpen haften schon an meinen Schuhen. Ich muss ganz schön aufpassen, dass ich mich nicht auf den Bart lege. Dann könnte ich schnell aussehen wie die Schweine die uns auf dem Weg begegnen.

 

 

che Der Dschungel grüßt

Schlange

Schlange

Die Gegend ist wunderschön. Ein richtiges Dschungelgebiet. Ich sehe einige Reptilien, Eidechsen und auch eine Schlange. Zum Glück gibt es keine giftigen Schlangen in Kuba. Auch die Flora ist sehr reichhaltig. Riesige, mit Bromelien bewachsene Bäume, säumen den Weg.

 

 

 

 

che Zeugen der Revolution

Museumshütte

Museumshütte

Etwa auf der Hälfte der Strecke gelangen wir zu einem mit Gras bewachsenen Plateau, auf dem eine Hütte steht. Die Tür und die Schlagladen sind verschlossen aber unser Bergführer hat einen Schlüssel für das Vorhängeschloss und schließt die Bude auf. Welche Überraschung, hier drin befindet sich ein kleines Museum. Der Bergführer öffnet alle Schlagläden und sofort erfüllt sich der dunkle Raum mit Licht und gibt sein Geheimnis preis. Jetzt kann ich auch in diesem Raum fotografieren.

Allerhand Gegenstände aus der Zeit der Revolution sind hier zu sehen. Siehe dazu auch meine Fotos. Die Besichtigung ist beendet und wir marschieren weiter.

 

che Comandancia de la Plata

Hütten

Hütten

Nach ein paar Minuten erreichen wir die ersten Hütten, die wir interessiert inspizieren. Ich mache noch ein paar Fotos und dann machen wir uns langsam wieder auf den Abstieg.

 

 

 

che Kaffee und Bananen

Schimmi macht Pause

Schimmi macht Pause

Unterwegs machen wir noch etwas Rast auf einem kleinen Bauernhof. Die Leute sind sehr nett und bieten uns Kaffee und Bananen an. Ich schenke den Damen des Hauses ein paar Zahnbürsten, Kugelschreiber und Bonbons, worüber sie sich sehr freuen. Für die Männer gibt es ein paar Einwegrasierer.

 

 

che Abstieg

Wir klettern weiter den beschwerlichen Weg nach unten. Mein Stock leistet mir gute Dienste und an kleinen Bächen mache ich mir zwischendurch die Schuhe sauber. Am Ende des Weges stelle ich meinen Knüppel bei Seite, vielleicht nimmt ihn ja jemand wieder mit rauf.

 

che Völlig fertig

Warten auf das Taxi

Warten auf das Taxi

Wir warten auf unsere Autos und da nur noch ein Auto vorhanden ist, dauert die Abfahrt etwas länger. Der Bus bringt uns anschließend zum Hotel. Wir alle sind völlig fertig von der anstrengenden Tour und haben noch einiges zu tun mit dem Reinigen der Schuhe und den Hosen.