Jaipur, Hawa Mahal

Hawa Mahal

d_om Königspalast von Jaipur

Königspalast von Jaipur

Königspalast von Jaipur

Nach dem Fort fahren wir zum Königspalast. Durch Dreharbeiten eines Bollywood-Streifen war der ganze Vorplatz gefüllt mit Menschen, die den Filmarbeiten zu schauten. Ein Schauspielerpärchen saß in einer Kutsche und fuhr winken an der Zuschauermenge vorbei, und das immer wieder. Security-Typen liefen rum und versuchten das Fotografieren zu verhindern. Viel zu sehen gab es da nicht. Amit erzählte uns einiges über den Palast und deren Bewohner.

 

Wasserbehälter für die Reise

Wasserbehälter aus Silber

Wasserbehälter aus Silber

Etwas mehr Aufmerksamkeit erreichte dann das größte, durch Handarbeit erstellte, Silbergefäß. Das 1,5m hohe Gefäß fast 8182 Liter. Madho Singh II, der 1901 nach England fuhr um der Krönungszeremonie Edward VII beizuwohnen, nahm in diesem Behälter Gangeswasser mit nach England, da er misstrauig gegen das westliche Wasser war.

 

d_om Jantar Mantar

Jantar Mantar

Jantar Mantar

Maharaja Jai Singh II ließ zwischen 1724 und 1734 fünf Observatorien bauen. Eins davon, das Größte, ist in Jaipur mit seinen 18 gigantischen Instrumenten, aus Stein gemauert. Es ist ein islamisches Observatorium, dessen Sinn und Zweck auch im religiösen Ursprung zu suchen ist.

Ohne Erklärung sind die komplizierten Einrichtungen nicht zu verstehen. Es ist unvorstellbar wie präzise die großen Marmorstücke bearbeitet sind.

Eine einführende Erklärung habe ich auf der Website Janta Mantar gefunden. Ich finde diese Seite so gut, dass ich sie hier verlinkt habe, um mehr über diese Instrumente zu erfahren.

 

d_om Hawa Mahal

Hawa Mahal

Hawa Mahal

Ein weiterer Höhepunkt und touristisch weltbekannt ist der „Palast der Winde”. Eine Ikone Rajasthans und Jaipurs. Sawai Pratap Singh erbaute 1799, den Palast damit die Hofdamen unbeobachtet dem Treiben auf dem Basar zuschauen konnten. Das fünfstöckige Bauwerk ist ein eindeutiges Beispiel rajputhischer Architektur. Die eigentliche Faszination des Gebäudes liegt in der wabenartigen Anordnung der Fenster.

Mit 593 Fenstern aus Sandstein verjüngt sich die Fassade nach oben. Leider haben wir den Palast nicht betreten um auch mal einen Ausblick durch die vergitterten Fenster zu werfen. Der Palast beherbergt ebenso ein Museum. Das direkte Umfeld des Palastes erscheint weniger romantisch wie der beflügelte Name des Gebäudes. Es ist die Basarstrasse mit ihrem, für Indien normalen Verkehrslärm.

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