10.Tag - 11.11.2007 • Periyar Wildschutzgebiet

d_om Periyar Wildschutzgebiet

Heute heißt es früh aufstehen. Wir unternehmen eine Wanderung durch den Periyar Nationalpark. Natürlich hofft jeder das eine oder andere Tier zu entdecken. Ein Mitarbeiter des Forest Departments wird uns fachkundig führen und in die Geheimnisse des Dschungels einweihen.

Aber vor dem Preis haben die Götter den Schweiß gesetzt. Das heißt, so einfach mal eben los spazieren ist nicht drin.

Den Blutegeln keine Chance

Den Blutegeln keine Chance

Da es im Nationalpark sehr viele, nämlich unzählige Blutegel gibt, müssen wir uns vor ihnen schützen. Dazu zieht jeder ein paar spezielle „Strümfpe” an, bei denen die Sauger es nicht schaffen an den so begehrten Saft zu kommen. Zudem werden dann die „Socken” und Schuhe mit Tabakpulver eingestreut, was die Kameraden Egel gar nicht gerne mögen. Das sieht zwar nicht so cool aus, aber es ist notwendig.

 

 

Floßfahrt

Floßfahrt

So gewappnet erwartet uns jetzt die nächste Hürde. Mit einem Bambusfloß müssen wir zweihundert Meter Wasser überqueren. Eine glitschige Angelegenheit auf diesem Floß rumzuturnen.

Meine Kamera habe ich sicherheitshalber schon mal eingepackt. So werden wir dann von Forstmitarbeitern auf der andern Seite, am Seil über den Fluß gezogen.

 

 

 

 

 

d_om Über Behelfsbrücken in den Dschungel

Über Behelfsbrücken in den Dschungel

Über Behelfsbrücken in den Dschungel

Über Behelfsbrücken und morastischen Pfaden stapfen wir durch den Wald. Leider haben wir außer ein paar Nilgiri-Affen oder Hanuman-Languren, wie sie auch genannt werden, keine größeren Tiere gesehen. Interessante Informationen hier zu gibt es auch bei Wikipedia und ein Bild eines dieser Affen am Ende der Wiki-Seite.

 

 

 

 

 

Ein junger Tucan

Ein junger Tucan

Ein kleiner junger Tucan konnte auch erspäht werden. Ohnehin ist es sehr schwer, mit ungeschultem Auge hier etwas zu entdecken. Dank unserer Führer haben wir überhaupt etwas gesehen.

Elefantenlosung am Wegesrand zeigt uns die Existenz wilder Elefanten, die sich aber irgendwo im Dickicht aufhalten. Trotzdem kann man kann man sich an der üppigen Natur erfreuen.

Nach dieser Exkursion fahren wir zurück zum Hotel, um unser Frühstück einzunehmen.

 

d_om Periyar-See

Periyar See

Periyar See

Am Nachmittag machen wir einen Bootsausflug auf dem Periyar-See, von wo man, vom Boot aus, den freilebenden Tieren etwas zu schauen kann. Wir haben Glück und sehen auf dem Berg eine Wildelefantenherde beim Grasen. Dank meines Zoomobjektivs kann ich ein paar Schnappschüsse machen.

Zum Abschluss des Tages besuchen wir noch einen Gewürzgarten
9°33'57"N,77°10'34"O und schauen uns die verschiedenen Früchte, wie Kakaobohnen, Vanille und Ingwerstauden an. Zum trocknen hängen Kautschuklappen auf der Leine.

Zu unserer Überraschung gab es dort im Garten, an einer Kette angekettet, ein riesiger Elefantenbulle, der einen sehr unruhigen Eindruck machte und uns mit seinem „fünften Bein”, mächtig imponierte. Gegen Abend fahren wir zurück zu unserem Hotel.

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