12. - 14. Tag, 01.01. - 03.01.2013 • Yangon – Kyaktiyo – Goldener Felsen

myan Rückflug nach Yangon

Am Morgen fliegen wir wieder nach Yangon. Dort checken wir, in das schon bekannte, Hotel Panorama ein.

Rückflug nach Yangon

Rückflug nach Yangon

Auch heute stehen wieder einige Besichtigungen auf dem Programm und ihr werdet es nicht glauben, es sind wieder Pagoden und Tempel zu bestaunen. Allerdings besuchen wir auch noch ein aktives Kloster.

 

myan Kha Khat Wain Kyaung Kloster

Wir besuchen das Kloster Kha Khat Wain Kyaung in

Bago. Es ist ein großes Kloster, in dem so an die 1000 Mönche wohnen sollen.

Kha Khat Wain Kyaung Kloster

Kha Khat Wain Kyaung Kloster

Zum Zeitpunkt des Besuches, sind wir die einzigen Touristen. Anscheinend ist gerade das Mittagessen der Mönche beendet. So kam einer nach dem anderen schweigend aus dem großen Speisesaal. Jeder Mönch hat sein Essensgefäß im Arm. Sie verteilen sich im Kloster und nach einer viertel Stunde ist niemand mehr zu sehen.

 

myan Shwemawdaw Pagode

Die Shwemawdaw Pagode oder auch Shwemawdaw Paya in Bago ist die höchste Pagode in Myanmar. Sie ist mit 114 m um 14 m höher als die Shwedagon Pagode in Yangon.

Shwemawdaw Pagode

Shwemawdaw Pagode

Der Name Shwemawdaw bedeutet Großer Goldener Gott. In der Pagode soll sich eine kleine Stupa befinden, in der 2 Haare des Gautama Buddha untergebracht sind.

Die Shwemawdaw Pagode ist mehrere Male durch Edbeben beschädigt worden. Im 20. Jahrundert alleine 3 mal. Bei einem Beben im Jahre 1917 brach die Spitze ab. Sie liegt an der nordöstlichen Seite der Pagode.

Fast vollständig zerstört wurde sie beim letzten großen Beben im Jahre 1930. Nach dem zweiten Weltkrieg bauten viele Freiwillige die Pagode wieder auf.

An den Treppenaufgängen der Pagode stehen riesige weiße Chinthe, Fabelwesen halb Löwe halb Hund, die den Tempel bewachen.

 

 myan Kyaikhtiyo Pagode und Goldener Felsen

Am Nachmittag fahren wir dann nach Kyaiktiyo. Hier besteigen wir kleine LKWs, die mit Sitzbänken ausgestattet sind. Es werden so viel Leute reingepackt, wie es eben nur geht. Erwartungsvoll sitzen wir eine gefühlte Ewigkeit auf dem Laster und nichts passiert.

Fahrt nach Kyaiktiyo

Fahrt nach Kyaiktiyo

Warum das so ist bleibt mir erst einmal verschlossen, dann erinnere ich davon gehört zu haben, dass die Strasse eine Einbahnstraße ist. Deshalb stehen wir hier, es muss gewartet werden bis alle Fahrzeuge wieder unten sind. Erst dann können wir rauf fahren.

Bevor es dann los geht klettern noch ein paar Schulkinder auf den Wagen. Sie machen das jeden Tag und wissen genau wann die Wagen losfahren. Dann geht es aber ordentlich los. In einer wilden Fahrt fahren wir den Berg rauf. Schwarze Rußfahnen von vorausfahrenden Fahrzeugen blasen uns ins Gesicht. Wir müssen uns gut festhalten.

Wir kommen heil oben an, geben den Kindern noch ein paar Kleinigkeiten, wie Shampoos und Bonbons und verlassen den Transporter.

Da wir nur mit kleinem Gepäck für 2 Tage angereist sind, machen wir uns direkt auf den Weg zu unserem Golden Rock Hotel in dem wir die heutige und morgige Nacht verbringen.

 

myan Aufstieg zum kleinen Tempel und Besuch beim Abt

Nach einer gut geruhten Nacht und einem guten Frühstück machen wir uns auf den Weg die Umgebung zu erkunden.

Aufstieg zum kleinen Tempel

Aufstieg zum kleinen Tempel

Über zig Treppenstufen machen wir uns zu viert auf den Weg um einen einen kleinen Tempel zu besuchen, der auf der Anhöhe liegt. Leider kann ich mich an den Namen dieser heiligen Stätte überhaupt nicht mehr erinnern. Unterwegs treffen wir auf einige Bewohner dieser Gegend. Die Kinder bekommen wieder ein paar Luftballons, an denen sie ihre Freude haben.

Oben, am Tempel, lernen wir einen Mönch kennen, der uns gerne seinen Lehrer vorstellen möchte. Wir folgen ihm und er führt uns in das ”Wohnzimmer„ seines Lehrers, der uns etwas schüchtern begrüßt. Wir verbeugen uns höfflich und schauen uns etwas in diesen, mit allen Möglichen Sachen, vollgestopften Raum um und machen ein paar Bilder. Eine richtige Konversation kommt nicht zu Stande, mangels Englischkenntnissen der beiden Protagonisten.

 

myan Aufstieg zum Golden Felsen

Am Nachmittag machen wir uns auf den Weg zum Goldenen Felsen. Der Weg ist beschwerlich, da es steil bergauf geht.

Aufstieg zum Goldenen Felsen

Aufstieg zum Goldenen Felsen

Einige unserer Gruppe machen von der Gelegenheit gebrauch, sich in einer Art Sänfte, den Berg rauf tragen zu lassen. Ich ziehe es vor nach oben zu marschieren, was auch sehr antrengend ist. Im nachhinein habe ich gelesen das es auch einen Pilgerweg gibt, den ich dann lieber genommen hätte anstatt auf der Strasse nach oben zu marschieren. Hätte eigentlich auch unser Reiseleiter sagen können.

 

myan Am Golden Felsen

Die Umgebung des Goldenen Felsen ist eine riesige Pilgerstätte. Es herrscht geschäftiges Treiben durch die vielen Pilger.

Am Goldenen Felsen

Am Goldenen Felsen

Auch hier darf niemand die Anlage mit Schuhwerk betretet. Diese legt man am ersten Treppenabsatz ab und marschiert Barfuß weiter. Hier oben befinden sich zahlreiche Andachtshallen, Andenkenstände und auch Gasthäuser für die Pilger. Von hier aus hat man einen schönen Blick in das entfernte Umland.

Frauen dürfen den Platz, auf dem der Goldene Felsen liegt nicht betreten. Für sie gibt es einen eigenen Platz, von dem aus der Felsen zu sehen ist. Ich begebe mich direkt zum Felsen und beobachte wie die Menschen auch hier wieder die Blattgoldfähnchen auf den Felsen kleben. Im laufe der Jahrhunderte hat sich auch hier eine dicke Goldschicht gebildet.

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