6.Tag - 26.11.2005 • Tempelstadt My Son

Fahrt zur Tempelstadt My Son

Kinder einer Bauernfamilie

Kinder einer Bauernfamilie

Es ist wieder frühes Aufstehen angesagt. Wir fahren nach My Son (gesprochen Mi Son). Die Fahrt dauerte ca. 1½ Stunden. Unterwegs machten wir Halt bei einer Bauernfamilie, die sich durch Herstellen von Reispapier einen kleinen Nebenverdienst erwirbt.

Die Familie war anscheinend schon an Touristen gewöhnt und begrüßte uns recht freundlich. Natürlich kamen auch wieder Kinder aus allen Ecken angelaufen. Zum Spaß der Kinder verteilte ich ein paar Süßigkeiten und Kugelschreiber.

 

My Son

Ziegelsteinmonument in My Son

Ziegelsteinmonument in My Son

Die Zufahrt auf dem etwa 2 Kilometer langen Weg erfolgte mit bereitstehenden Jeeps und Kleinbussen. Das Wetter spielte halbwegs mit. Trotzdem war es im Anlagenbereich sehr schwül. Eine hohe Luftfeuchtigkeit trug ihren Teil dazu bei. Teilweise sehr matschige Wege.

 

Tempelanlage der Cham

Tempelanlage der Cham

Tempelanlage der Cham

Die Anlage liegt eben in einem Dschungelgebiet. My Son, eine weitläufige Tempelanlage der Cham und seit 1998 UNESCO Weltkulturerbe. Zwischen dem 4. und 13. Jahrhundert war My Son der kulturelle und religiöse Mittelpunkt Champas. Nur ein kleiner Teil der Anlage ist erhalten. Im Vietnamkrieg wurden hier viele Monumente zerstört. My Son zählt zu den wichtigsten archäologischen Bauwerken Vietnams.

 

Tempel Unbekannt

Unbekannter Tempel

Unbekannter Tempel

Wir verlassen die sehr eindrucksvolle Tempelanlage My Son. Auf dem Rückweg besuchen wir noch einen kleinen Tempel, an dessen Namen ich mich überhaupt nicht erinnern kann. Auch meine Recherchen erbrachten keinen Erfolgt.

 

Hoi An

Japanische Brücke von Hoi An

Japanische Brücke von Hoi An

Am Nachmittag haben wir etwas Zeit um uns Hoi An anzusehen. Die Altstadt ist ebenso ein Weltkulturerbe. Hoi An liegt am Thu-Bon-Fluss, der langsam und träge dahin fließt. Kleine pittoreske Häuser bilden ein romantisches Ambiente. Mit unserem Reisleiter besuchen wir eine Apotheke, in der traditionelle Medizin verkauft wird. Wir besichtigen ein altes Haus, das Phung-Hung-Haus, welches bereits seit 8 Generationen von einer Familie bewohnt wird. Das Haus liegt nahe der japanischen Brücke, die im Jahr 1593 erbaut wurde.
Eigentlich waren wir viel zu kurz in dieser historischen Stadt, die jede Menge Sehenswürdigkeiten zu bieten hat. Leider hat es auch wieder heftig geregnet, sodass uns ein unbeschwertes Bummeln in der Stadt, leider nicht möglich war.

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