Sonntag, 05.05.2013 • 4. Tag, 3. Etappe - 33,3 Km

Roncesvalles – Larrasoaña

camino Frühstück in Burguete

Aufbruch zur nächsten Etappe

Aufbruch zur nächsten Etappe

Gegen 7.15 Uhr sind Pepe und ich in Roncesvalles gestartet. Wir haben noch eine Weile auf Christiane gewartet, leider ist sie nicht gekommen. Eigentlich wollten wir drei zusammen gehen und im nächsten Ort, in Burguete, frühstücken. Mit Pepe gehe ich dann nach Burguete und nehmen unser Frühstück in einer kleinen Cafebar, gleich neben der Kirche, ein.

Ein kleiner Hinweis: Nachdem man die Bar verlassen hat, machen sich die meisten Pilger auf der Hauptstraße wieder auf den Weg. Dabei passiert es einigen, so auch uns, dass man den richtigen Weg zum Camino übersieht. An dem Haus mit der „Santander-Reklame” geht es rechts rein auch die gelben Pfeile auf der Straße weisen den Weg.

 

camino Kleine Rast in Zubiri

Don't stop walking

Don't stop walking

Gut gestärkt machen wir zwei uns, bei herrlichem Wetter, auf den Weg. Schnell falle ich wieder in meinen Schritt und lasse Pepe hinter mir. Es ist ein sehr schöner Weg.

Eigentlich wollte ich in Zubiri übernachten, da es aber erst 11.30 Uhr ist, werde ich die 5 Km bis nach Larrasoaña weiter laufen. Irgendwo auf der Strecke treffe dann ich Christiane, die Pepe auch hinter sich gelassen hat und nun auch in ihrem eigenen Rhythmus läuft. Sie will auch bis Larrasoaña und so beschließen wir, in Zubiri, eine kleine Pause einzulegen.

 

camino Auf dem Weg nach Larrasoaña

Treppe am Zementwerk

Treppe am Zementwerk

Christiane und ich machen uns wieder auf den Weg. Eine Zeit lang gehen wir noch zusammen dann gehe ich wieder meinen Schritt und verabschiede mich vorläufig von ihr. An der Treppe am Zementwerk warte ich eine viertel Stunde auf Christiane, die leider nicht auftaucht. Ich gehe jetzt entschlossen meinen Weg weiter bis nach Larrasoaña.

 

 

camino Larrasoaña

Albergue municipal in Larrasoaña

Albergue municipal in Larrasoaña

Gegen 14.30 Uhr erreiche ich Larrasoaña. In der öffentliche Herberge bekomme ich ein Bett für 6 € in einem Schlafsaal mit 12

Doppelbetten. Die Bettbezüge sehen sauber aus und ich rolle meinen Schalfsack aus. Es ist ziemlich eng im Saal und jedes Bett ist belegt. Besonders schön ist es hier nicht, aber für eine Nacht wird es schon gehen.

In einem Restaurant reserviere ich für den Abend ein Pilgermenü. Es kostet 12 €. Den Nachmittag verbringe im Ort, kümmere mich um meine Wäsche und gehe später noch ein Gläschen Wein trinken. Hier treffe ich auch wieder Jacques und etwas später auch Christiane. Sie hat sich vor der Treppe am Zementwerk, verlaufen und somit für den Weg etwas länger gebraucht. Um 17.30 Uhr scheint noch die Sonne und ich genieße den Abend.