Dienstag, 04.06.2013 • 34. Tag, 33. Etappe - 41,5 Km

Vilaserío – Cée

camino Auf dem Weg nach Cée

Albergue „O Rueiro” in Vilaserío

Albergue „O Rueiro” in Vilaserío

Ja, 41,5 Km waren eigentlich nicht geplant. Trotzdem lief ich sie an diesem Tag. Es war ein wirklich langer Weg und ich dachte, der würde nie ein Ende nehmen.

Gestartet bin auch wieder um 7.30 Uhr in Vilaserío wo ich noch gefrühstückt hatte. Auf der ganzen Strecke bin begegnete ich niemanden. Weit und breit nur die Natur und ich. Auch wenn es noch so schön ist, irgendwann ist einem das egal, man denkt nur noch an das Ziel. Nicht mehr Laufen zu müssen, eine warme Dusche und endlich die Stiefel auszuziehen.

Ich erreichte Cée und konnte später die warme Nachmittagssonne genießen. Lange Zeit saß ich am Strand und schaute aufs Meer.

 

camino Albergue „A Casa da Fonte”

Albergue „A Casa da Fonte”

Albergue „A Casa da Fonte”

In Cée ging ich dann in die private Herberge Albergue „A Casa da Fonte. Dort bot der Hospitalero für 6 € ein Abendessen an, was ich auch gerne angenommen hatte. Nach der üblichen Ankommensprozedur habe ich mich für eine Stunde aufs Bett gelegt. Der Schlafraum war ein riesiger Raum mit 10 Betten, der allerdings nur mit einer handvoll Pilgern besetzt war. Die sanitären Anlagen waren sauber und in einem guten Zustand.

 

camino Cée

Cée

Cée

Irgendwann bin ich dann wieder aufgestanden und in die Stadt gegangen um was zu Essen und zu Trinken. Es war zwar schon spät aber soviel Hunger blieb noch übrig um trotzdem noch das Abendessen ein zu nehmen.

Das Abendessen bestand aus einem großen Salatteller, der aber noch ordentlich mit Essig und Öl nach gewürzt werden musste. Die Pasta war irgendwie lieblos zusammen gematscht worden. Mir schmeckte das gar nicht und ich war froh schon etwas in der Stadt gegessen zu haben. Aus all den Sachen hätte man mehr draus machen können.

Ich bin dann noch einmal zum Strand runter gegangen und habe da etwas getrunken und den Muschelsuchern beim Sammeln zugesehen. Später habe ich mich noch lange mit JP und Neda, einem amerikanischen Ehepaar, bei einem Glas Wein in der Herbergsküche, unterhalten.